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Ab in die Ferien Kaufen Sie Qualitätszigarren im Fachgeschäft und nicht vom Teppichhändler am Strand.
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Die Geschichte des Genusses von Tabak ist vermutlich tausende von Jahren alt. Erst in den letzten Jahrzehnten mit dem Aufkommen der Zigarette, welche ein Instand - Rauchen so schnell mal zwischendurch ermöglicht, hat zu Übertreibungen geführt. Sei dies auf der Seite der Raucher oder der Nichtraucher. Jede Art von Extremismus führt zu Schauergeschichten. Halten Sie Restaurants, Schulen und öffentliche Gebäude rauchfrei, schaffen Sie sich ein Refugium des Genusses, in welchem Sie niemanden stören.

CigarAficionado

Die Geschichte

Eine Zigarre (v. span. cigarro, abgeleitet von Maya zic, zicar „Tabak/Rauchen“; möglicherweise aber auch von span. cigarra „Zikade“ wegen der länglichen Form) ist ein aus Tabak gerolltes Genussmittel, das geraucht wird. Maschinengefertigte kurze aber dicke Zigarren werden im süddeutschen Raum, der Schweiz und Österreich auch häufig und oft abwertend als Stumpen bezeichnet.

Eine Zigarre besteht aus einer Einlage aus getrockneten und fermentierten Tabakblättern, die von einem Umblatt umschlossen werden. Diesen Teil der Zigarre nennt man Wickel. Für die Einlage werden je nach Format geschnittene oder ganze Tabakblätter verwendet. Das Deckblatt ist das äußerste, exakt geschnittene Tabakblatt. Die Einlage wird vom Umblatt in ihrer Form gehalten. Über dem Umblatt liegt dann das Deckblatt. Der bedruckte Ring aus Papier, der manchen Zigarrensorten umgelegt wird, wird Bauchbinde oder Banderole genannt.

Die exakte geografische und historische Herkunft der Zigarre ist nicht bekannt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass in Südamerika schon seit Jahrtausenden Tabak in Tabakspfeifen und anderen Formen geraucht wird. Manche indigenen Völker Südamerikas gebrauchten bei sakralen Ritualen zigarrenähnliche Tabakprodukte, durch die Priester mit den Göttern in Kontakt treten konnten. Später wurde dieses Privileg wohl auf die Stammeshäuptlinge ausgeweitet.

Die weltweite Verbreitung der Zigarre geht auf die Kolonialzeit zurück. Christoph Columbus soll der erste Europäer gewesen sein, der im 15./16. Jahrhundert auf Kuba mit Tabak in Kontakt kam. Im 18. Jahrhundert brachten britische Seeleute und Soldaten kubanische Zigarren in die nordamerikanischen Kolonialgebiete, wo dann auf neu errichteten Plantagen bald vermehrt Zigarren hergestellt wurden.

Totales Rauchverbot im Staatenbund der Eidgenossenschaft

So wie im Kanton Graubünden bis in die Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts Autofahren (“ein Werk des Teufels”) verboten war, war auch das Rauchen in der Schweiz im 15. und 16. Jahrhundert total verboten. Wurde man beim Rauchen erwischt, wurde man in der “Trülli” gefoltert. Die Trülli war ein zylinderförmiger Käfig, welcher mit den Delinquenten darin so lange gedreht wurde, bis sich dieser übergeben musste.

Diese Praktiken scheinen im Jahr 2010 wieder Mode zu werden, da ja in ganz Europa das Rauchen zunehmend geächtet wird.

Während des 19. Jahrhunderts war das Zigarrenrauchen in Europa sehr verbreitet und die Herstellung von Zigarren wurde ein wichtiger Industriezweig. Nach der florierenden Baumwollindustrie entwickelte sich besonders im aargauischen Oberwynental eine rege Produktion. Der erste Cigarrenfabrikant in dieser Region war Samuel Weber (1785 - 1861), welcher 1843 im Menziker Neuhaus die erste Manufaktur eröffnete. Der eigentliche Aufschwung der helvetischen Industrie gelang aber erst 1862, als die amerikanischen Truppen des Sezessionskrieges mit monatlich 10 Millionen Cigarren beliefert werden sollten. Die Hauptlieferanten waren sicherlich die Firmen Gautschi & Hauri sowie Samuel Weber & Söhne, welche aber eine Vielzahl von Subunternehmer beschäftigten. Aus dieser Zeit stammen die bekannten Brands der Burger, Villiger, Hediger, Eichenberger, Gautschi, Hauri.

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Der Handel

(1) Heute wird Zigarrentabak vor allem in Mittelamerika, Südamerika und der Karibik angebaut. Besonders bekannt für ihre Zigarren sind Kuba, die Dominikanische Republik, Honduras, Nicaragua und Brasilien. Indonesien ist eines der wenigen Länder in Asien, das Zigarren herstellt; besonders die Insel Sumatra ist für ihre Zigarren bekannt. In vielen dieser Länder spielen Zigarren als Exportfaktor eine Rolle; dabei unterliegt die Tabakwirtschaft durch wetterbedingte Ernteausfälle grossen Schwankungen.

Speziell in Kuba sind Zigarren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der im Jahr 1998 rund 7 % des Exportvolumens ausmachte; produziert wurden offiziell 263,5 Millionen Zigarren, von denen rund die Hälfte exportiert oder in Duty-Free-Shops verkauft wurden. Das amerikanische Handelsembargo, das seit 1962 besteht, sollte eigentlich Kubas Wirtschaft schwächen, sorgte aber hauptsächlich dafür, dass das Image kubanischer Zigarren in den USA gerade durch ihre Illegalität über Gebühr anstieg. Man schätzt, dass allein 10% des kubanischen Exports an Zigarren in die USA geschmuggelt werden. 1997 wurden in den USA 4,4 Milliarden Zigarren verkauft.

Während des Embargos sank nach Meinung von Experten zeitweilig die Qualität kubanischer Zigarren, weil kein qualitativ hochwertiger Dünger importiert werden konnte. Tabaksamen wurden in Nachbarländer wie die Dominikanische Republik, Honduras und Nicaragua geschmuggelt, wo vergleichbare klimatische Bedingungen herrschen. Nach Fidel Castros Regierungsübernahme 1959 wanderten viele kubanische Zigarrenhersteller aus und nahmen damit ihr Expertenwissen mit.

Herstellung einer Zigarre

(1)Schon die Art des Anbaus entscheidet, was mit dem Tabak zukünftig geschieht. Es werden zwei Arten des Anbaus unterschieden. Der tabaco tapado (bedeckter Tabak) wird unter Stoffbahnen angebaut, die die Pflanzen vollständig vor der tropischen Sonne schützen. So angebaut entwickeln sich dünne, sehr gleichmässige und geschmeidige Blätter, die auch beinahe vollständig geschmacklos sind. Diese Blätter können ausschliesslich als Deckblatt (capa) verwendet werden.

Der tabaco del sol (Tabak der Sonne) hingegen wächst unter der tropischen Sonne auf und entwickelt so kräftige und geschmackvolle Blätter. Aus diesen Blättern wird später die Einlage (tripa) und die Umblätter (capote).

Beim tabaco del sol werden drei Sorten unterschieden, die von der Position des Blattes an der Pflanze abhängen. Die oberen Blätter, die am meisten Sonne getankt haben, sind die kräftigsten. Sie werden ligero genannt. Die mittleren Blätter nennt man seco. Sie haben einen mittelstarken Geschmack. Die mildesten Blätter stammen vom unteren Ende der Pflanze. Diese nennt man volado. Die Kombination dieser drei Sorten, die ligada, verleiht einer jeden Zigarrenmarke ihren typischen Geschmack.

Nach der Ernte werden die Tabakblätter künstlich gereift. Das Ziel ist, ihren Gehalt an Zucker und Wasser zu reduzieren, ohne dass die Blätter verfaulen. Sie werden dafür zwischen 25 und 50 Tage lang abwechselnd der Sonne ausgesetzt und im Schatten gelagert. Dazu ist ein bestimmtes – idealerweise subtropisches – Klima notwendig sowie spezielle Lagerhäuser, um den Tabak zu lagern und zu belüften. Der Reifungsprozess ist auf die gewünschte Farbe der Blätter und auf die Tabakart abgestimmt.

Wichtige Vorarbeit: das Sortieren der Tabakblätter nach Geschmackseigenschaften

Anschliessend werden die Tabakblätter fermentiert. Auch dieser Vorgang muss ständig kontrolliert werden, damit die Blätter nicht verrotten oder zerfallen. Erst während der Fermentation entstehen die spezifischen Aromen des Tabaks.

Die gereiften und fermentierten Blätter werden nun von Hand sortiert. Erfahrene Tabakarbeiter achten hierbei auf Aussehen (bei den Deckblättern), Beschaffenheit und Bouquet der Tabakblätter. Blätter, die nicht den Anforderungen entsprechen, werden aussortiert und für Shortfiller, Zigarillos oder Zigaretten verwendet. Nur die edelsten Blätter gelangen in die Produktion handgerollter Zigarren.

Nach dem Sortieren wird die Mittelrippe vornehmlich von Frauen, den despalilladoras, entfernt. Diese Arbeit wird meist auf dem Schenkel ausgeführt. Vielleicht kommt daher das Gerücht, dass Zigarren auf den Schenkeln schöner Mulattinnen gerollt werden. Aber weder werden Zigarren auf Schenkeln noch vornehmlich von Frauen gerollt. Tatsächlich ist das Rollen der Zigarre traditionell eine Männerarbeit, die erst in jüngster Zeit immer häufiger auch von Frauen erledigt wird. Nach dem Entfernen der Mittelrippe werden die Blätter für die Einlage ein zweites Mal fermentiert.

Hochpreisige Zigarren werden von Hand gerollt. Ein erfahrener Zigarrenroller kann am Tag je nach Sorte zwischen 40 und 180 identische Zigarren rollen. Zunächst legt der Roller je nach Grösse des Formats ein, zwei oder auch drei Umblätter vor sich auf den Tisch und stellt aus ligero, seco und volado die gewünschte Mischung zusammen. Die Einlage wird kunstvoll gefaltet so dass der Rauch später gut durch kleine Kanäle strömen kann, und dann in das Umblatt eingerollt. Danach wird der Zigarrenrohling in einer Presse in seine endgültige Form gebracht.

Nun sucht der Roller das Deckblatt aus. Mit einem geschickten Schnitt mit der chaveta – eine Art Wiegemesser – wird das Deckblatt sichelförmig zurechtgeschnitten und fest um den Rohling gerollt. Nur an dem Ende, das später das Mundstück – den Zigarrenkopf – bildet, wird das Deckblatt mit einem speziellen Kleber befestigt und kunstvoll zu einem geschlossenen, runden „Kopf“ gerollt. Bei der „amerikanischen Methode“ jedoch wird mit einem speziellen Messer, das eine runde, geschlossene Klinge hat, ein kleines Stück Tabak aus dem Rest des Deckblattes ausgestanzt und das Mundstück so verschlossen. Der ganze Vorgang (ohne das Pressen) dauert bei einem erfahrenen Roller zwei Minuten.

Jede einzelne Zigarre wird nach ihrer Herstellung einer Kontrolle unterzogen. Der Kontrolleur prüft dabei, ob Länge, Durchmesser und Form des Kopfes der Norm entsprechen. Auch auf ein ansprechendes Aussehen und ein gleichmässig verlaufendes Deckblatt wird geachtet. Es werden Stichproben gezogen, von denen einige von speziell ausgebildeten Verkostern geraucht und andere aufgeschnitten werden, um die Zusammensetzung und Verarbeitung der Mischung zu prüfen. Besteht die Zigarre die Prüfung, so wird sie meist in Bündeln zu 50 Stück mehrere Monate, besonders hochwertige Zigarren sogar mehrere Jahre, gelagert.

Nach der Lagerung werden die Zigarren von den Sortierern (escogedores) nach Farbe zusammengestellt. Ein Sortierer stellt Zigarren gleicher Farbe zusammen, während ein weiterer aus den so entstandenen Bündeln jeweils eine Zigarre auswählt und die Reihenfolge in der Kiste festlegt. Links liegt immer die dunkelste und nach rechts werden die Zigarren in genau festgelegter Reihenfolge immer heller. Hier findet auch die letzte Qualitätskontrolle statt. Zigarren, die nicht den Anforderungen an die Farbe entsprechen, werden aussortiert. Das sind die Fehlfarben, die deutlich preiswerter sind und zum grossen Teil auf dem heimischen Markt verkauft werden.

Vor dem Verpacken wird den einzelnen Zigarren die Bauchbinde umgelegt. Sie zeigt den Namen der Produktionsfirma und das Herkunftsland, manchmal auch kleine Abbildungen diverser Auszeichnungen für die Qualität in Form von Medaillen. Zigarrenhersteller verwenden oft über Jahrzehnte die gleichen Bauchbinden. Deren Produktion wird streng überwacht. Kleinste Abweichungen von der Originalbauchbinde können schon ein Hinweis auf eine Fälschung sein.

Formen und Formate

Shortfiller

Bei Shortfillerzigarren besteht die Tabakeinlage aus geschnittenem oder gerissenem Tabak, der in ein stabiles Umblatt gewickelt wird. So entsteht die „Puppe“, die bereits die Form der späteren Zigarre aufweist. Um diese wird zur Fertigstellung ein gleichmässiges Deckblatt gerollt.

Viele dieser Arbeitsschritte können von Maschinen ausgeführt werden. Teilweise werden Umblatt und Deckblatt aus „homogenisiertem“ Tabak gefertigt, welcher kein richtiger Tabak ist, sondern ein aus Tabak hergestelltes Papier.

Shortfiller sind typisch europäische Zigarren und schon für wenig Geld zu erhalten. Sie werden auch als holländischer Typ bezeichnet. Sie werden trocken geraucht und auch trocken gelagert.

Daneben gibt es aber auch karibische Zigarren als Shortfillervariante. Sie werden im Gegensatz zum holländischen Typ im Humidor bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit gelagert. Diese Shortfiller werden sowohl rein maschinell als auch per Hand (Totalmente a mano) gefertigt.

Longfiller

Die Longfillerzigarre besteht im Inneren aus ganzen Blättern, nicht aus Tabakschnipseln. Verschiedene Sorten von Tabakblättern werden vom Zigarrenroller zusammengelegt und dann mit einem Umblatt zur Puppe gewickelt, die mit einer Holzapparatur in ihre Form gepresst wird. Diese Puppe wird durch das Umwickeln mit einem Deckblatt zur fertigen Zigarre, die durch einen nicht gesundheitsgefährdenden Kleber oder durch festes Einrollen fixiert wird.

Maschinen können hier kaum eingesetzt werden, da es auf das Fingerspitzengefühl des Zigarrenrollers ankommt. Außerdem ist bei hohen Tabakqualitäten ein Einsatz von Maschinen gefährlich; denn wenn zu viel oder zu wenig Tabak als Einlage verwendet wird, oder die Blätter der Einlage nicht gleichmäßig nebeneinander liegen, so zieht die Zigarre nicht. Auch sind die verwendeten Tabake mitunter hochwertiger als die der Shortfiller-Varianten und die Zigarre dementsprechend teurer.

Die Preise für hochwertige Zigarren beginnen in Deutschland bei einigen Euro. Eine sehr hochwertige Zigarre kann aber auch über 40 Euro (wie zum Beispiel die Montecristo A aus Kuba) kosten.

Eine Longfillerzigarre muss sorgfältig im Humidor gelagert werden, der sie auf einer bestimmten Feuchtigkeit hält. Im Humidor sollten bei 18 bis 22 °C circa 68 bis 75 % Luftfeuchtigkeit vorherrschen. Unter diesen klimatischen Bedingungen sind die Longfillerzigarren jahrelang haltbar. Longfillerzigarren müssen feucht gelagert werden, da sie ausgetrocknet brüchig werden und zu schnell abbrennen. Ein zu schnelles Abbrennen hätte einen aggressiven, beißenden und leicht bitteren Geschmack zur Folge. Falsch gelagerte Stücke sind bereits nach wenigen Wochen unbrauchbar. Daher ist es besonders für Anfänger sinnvoll, sich Zigarren direkt aus dem Fachgeschäft zu holen und ohne lange Lagerung zu rauchen.

Zigarrentypen

Zigarren gibt es in vielen unterschiedlichen Formaten. Unterschieden wird nach Länge, Dicke und Form. Eine Zigarre, deren Körper grade (zylindrisch) gedreht ist nennt man Parejo, dagegen ist eine sog. Figurado eine Zigarre mit unterschiedlich dickem Körper.

Das wohl bekannteste Format, die Corona, ist eine Zigarre von ungefähr 140 mm Länge mit einem Durchmesser von etwa 16 mm. Sie besitzt eine zylindrische Form mit flachem Rundkopf. Eigentlich ist "Corona" ein Sammelbegriff, es gibt Abwandlungen wie die größere Double Corona, die Corona Gorda ("dicke" Corona) oder die kleine Petit Corona. Fast jede Marke bietet, egal ob es sich um Shortfiller oder Longfiller handelt, auch das Corona-Format an, das man etwa 45 Minuten rauchen kann.

Die Panatela ist eine dünnere Zigarre mit etwa 14 mm Durchmesser. Im Gegensatz hierzu hat eine Robusto eine Dicke von 19,84 mm ( das entspricht dem exakten Ringmaß 50, dieses auch "Gauge" genannte Maß wird in 1/64 Zoll gezählt), ist aber mit durchschnittlicher Länge 124 mm vergleichsweise kurz. Dicke Zigarren sind nicht zwangsläufig besonders kräftig, im Gegenteil bietet ein im Verhältnis zur Länge großer Durchmesser auch einem leichten Aroma die Möglichkeit zur komplexen Entfaltung.

Das Churchill-Format (benannt nach dem englischen Premierminister Winston Churchill, einem leidenschaftlichen Zigarrenraucher) kombiniert Länge mit Dicke. Sie wurde lange Zeit von den Firmen Alfred Dunhill (London) in Kooperation mit Romeo y Julieta (Havanna/Kuba) eigens für den englischen Premierminister mit personalisierter Bauchbinde produziert. Die Bezeichnung "Churchill" wird heute allerdings von Herstellern und Händlern sowohl als Markenname für ganz bestimmte Zigarren, aber zur Verwirrung mancher Konsumenten auch als allgemeine Bezeichnung für dieses Format verwendet. Die korrekte Bezeichnung für das sehr beliebte Format lautet "Julieta 2" und ist definiert durch eine Länge von 178 mm und ein Ringmaß von 47 = 18,65 mm. Abweichungen kommen vor. Hochwertige Tabake entfalten als Churchill-Zigarre ihren vollen Geschmack, der Konsument sollte allerdings auch bis zu 90 Minuten Rauchdauer einrechnen.

Der Torpedo, die Piramide (sic) sowie der Belicioso zählen zu den nichtzylindrischen Formaten. Der Name rührt daher, dass sich die Zigarre bis zum Kopfende im Durchmesser pyramidenförmig verkleinert. Ein Figuro-Format hat am Kopf und am Fuß einen kleineren Durchmesser als in der dickeren Mitte.

Als krumme Hunde bzw. Culebras bezeichnet man Zigarren, die in ihrer Form absichtlich geknickt oder gebogen worden sind.

Fehlfarben sind Zigarren mit fleckigem Deckblatt.

Zigarillos sind sehr dünne und kurze Zigarren. Da der Geschmack, durch den kleinen Durchmesser bedingt, relativ scharf ist, werden oft besonders milde (oder wenig aromatische) Tabake verwendet. Beliebt sind auch aromatisierte Zigarillos, denen natürliche oder synthetische Aromen, wie zum Beispiel Vanille oder Whisky, zugefügt wurden. Zigarillos sind mit und ohne Filter im Handel erhältlich.

Farben der Deckblätter

Oft und fälschlicherweise werden die Farben der Zigarren dazu hergenommen, optisch die stärke eine Zigarre zu beurteilen. Das von aussen sichtbare Deckblatt macht jedoch nur 2% der gesamten Zigarre aus und ist für den Geschmack eher marginal zuständig. Grundsätzlich ist ein dunkles Deckblatt länger fermentiert worden. Für die Stärke und die Würzigkeit ist die Mischung des Inhalts zuständig. Allerdings ist das Deckblatt die teuerste Komponente an der Zigarre, da die Blätter besonders schön, feingliedrig und fehlerfrei sein müssen.

clarissimo

grünlicher Schimmer

claro claro

blond / beige

claro

kaffeefarben

claro colorado

hellbraun

maduro colorado

rötlich braun

maduro

dunkelbraun, Kastanie

oscuro

schwarz

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